Das Projekt „erinnern und leben", unter der Leitung von Magdalena Kunert und angebunden an die offene Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinden St. Jacobi, St. Marien und Dom St. Nikolai, machte es sich zur Aufgabe, die lange Geschichte jüdischen Lebens in Greifswald neu zu entdecken und seine Spuren im Stadtbild sichtbarer zu machen.
An verschiedenen Orten der Stadt lebten, arbeiteten, beteten und wirkten jüdische Menschen – und doch geraten diese Orte und Geschichten oft in Vergessenheit.
Website des Projekts bietet eine digitale Karte der bedeutendsten Orte jüdischen Lebens in Greifswald. Dazu gehören die Stolpersteine, der jüdische Friedhof sowie ein historischer Gebetsraum. Darüber hinaus werden auch der jüdische Friedhof in Niederhof und die jüdische Geschichte Stralsunds thematisiert.
In Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald, dem Medienzentrum Greifswald e.V. und der IGS „Erwin Fischer" begaben sich Schüler:innen und Projektpartner:innen auf Spurensuche. Gemeinsam erforschten sie das jüdische Leben in Greifswald – damals und heute. Dabei entstanden während spannender Projekt- und Exkursionstage vielfältige Medienprodukte wie Filme, Zeichnungen und Tonaufnahmen, die neue Zugänge zur Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens eröffnen.
Für Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen steht außerdem pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung, das den Einsatz der Medien im Unterricht erleichtert und zur vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema anregt.
Die Website versteht sich nicht als abgeschlossenes Produkt. Vielmehr soll sie weiterwachsen – wir freuen uns, auch in Zukunft weitere Medienprojekte zum Thema jüdischer Spuren in Greifswald und Vorpommern hier präsentieren zu können.